SKE

Sozialversicherung

Künstlerinnen und Künstler sind in Österreich voll versicherungs­pflichtig, seit 1. Jänner 2001 als sog. 'Neue Selbständige', d.h. nach §2(1)4 GSVG bei der Sozialversicherungs­anstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA/www.sva.or.at). Das gilt auch für alle Musikschaffenden mit ausreichend hohem Einkommen.

Die Sozial- oder 'Pflicht'versicherung setzt sich zusammen aus:
. Unfallversicherung,
. Krankenversicherung,
. Pensionsversicherung, sowie
. Selbständigenvorsorge.

Die Selbständigenvorsorge existiert erst seit 1. Jänner 2008. Für selbständig Tätige, somit auch für alle sozialversicherten Musikschaffenden, ebenso für Gewerbetreibende (Tonstudios, Verlage etc.) und sog. Freie Dienstnehmer wird ein Beitrag von 1,53% der Beitragsgrundlage zur Vorsorge für Abfertigungen eingehoben. Die Beiträge werden mit der Krankenversicherung von der SVA vorgeschrieben, sie müssen an eine Betriebliche Vorsorgekasse (BVK) weitergeleitet werden.

Seit 2009 können selbständig Tätige, somit auch sozialversicherte Musikschaffende, freiwillig Arbeitslosenversicherung bezahlen. Wer bereits angestellt war und daraus Ansprüche auf Arbeitslosengeld erworben hat, behält diese Ansprüche kostenfrei weiter, solange die selbständige Erwerbstätigkeit ausgeübt wird (zeitlich unbegrenzte Rahmenfrist).

Musikschaffende, die bereits vor dem 1.1.2001 nach §4(3)3 ASVG und seither durchgehend voll versicherungs­pflichtig waren, bleiben in der Unfall- und Krankenversicherung immer noch nach ASVG und somit bei der Gebiets­krankenkasse (GKK), nur in der Pensionsversicherung nach GSVG und somit bei der SVA versichert.

[im Detail]
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Die SKE bezahlen Zuschüsse von regelmäßig 50% zu den nachgewiesenen, von den Musikschaffenden selbst getragenen Kosten in der Kranken- und Pensionsversicherung. Zuschüsse vom Künstler-Sozialversicherungsfonds (K-SVF) werden eingerechnet.

. Zuschüsse zur Krankenversicherung
. Zuschüsse zur Pensionsversicherung
. SV-Antragsformular

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