SKE

Soziale und kulturelle Einrichtungen der austro mechana

Wir helfen mit Informationen und Förderungen.
Wir sichern musikalische Vielfalt.


Die SKE sind eine Fördereinrichtung für Komponistinnen und Komponisten.

Die SKE bezahlen Zuschüsse und Förderungen direkt an oder zu Gunsten von zeitgenössischen Komponistinnen und Komponisten, die Urhebertantiemen über die austro mechana erhalten. Förderungen gehen daher ebenso an Orchester, Veranstalter, Kleinlabels und Organisationen, die als Schwerpunkt aktuelles heimisches Musikschaffen präsentieren. Die Entscheidungen zu den Kunst- und Kulturförderungen treffen eigene Beiräte in über fünfzehn Sitzungen pro Jahr.

. Antrag
.
Beiratstermine: siehe rechts in der Infobox!
. Abrechnung

Die SKE informieren auch zu Fragen der Sozialversicherung, der Einkommens- und Umsatzsteuer, außerdem zu Fragen der Unterstützung und Förderung allgemein.

Die SKE legen jährlich einen genauen Bericht [Bericht SKE 2013] zur Mittelverwendung vor. Berichte zu zurückliegenden Jahren finden Sie unter Infos/Download bzw. erhalten Sie auf Anfrage kostenlos im Büro SKE.

NEWS:

ACHTUNG: neue SKE-Adresse für BesucherInnen: Baumannstraße 10, 1030 Wien
wegen Bauarbeiten in der Ungargasse.
-> Die Postanschrift bleibt unverändert.

18 heimische Acts erfolgreich beim EUROSONIC Festival in Groningen 2014:

Attwenger, Cid Rim, Fuckhead, Ghost Capsules, Gudrun von Laxenburg, GuGabriel, Hella Comet, Ja Panik, Klangkarussell, Koenigleopold, Manu Delago Handmade, Russkaja, Sex Jams, Sweet Sweet Moon, T-Shit, Tirana (ehem. Plaided), The Vegetable Orchestra, Trains Of Thoughts. Sie wurden von den niederländischen Festivalkuratoren ausgewählt, die sich intensiv mit Österreichs Musiklandschaft befasst und zahlreiche Acts live erlebt hatten.

Die 'Austrian Heartbeats' wurden auch von den SKE nachhaltig unterstützt. Zwei Drittel der ausgewählten Acts wurden und werden zudem von den SKE direkt gefördert.

K-SVF: Absenkung der Untergrenze geplant
Minister Josef Ostermayer kündigt Pläne an, wonach die Einkommensuntergrenze zum Erhalt von Versicherungszuschüssen durch den K-SVF nun doch endlich gesenkt werden soll. Diese Grenze ist bislang eine wesentliche und verwaltungsaufwändige Hürde am Weg zu Zuschüssen und zu finanzieller Sicherheit. Außerdem wird die - praxisnahe - Hinzurechnung von Unterrichtshonoraren überlegt. Aktuell sind Einkünfte aus Kunstvermittlung nicht anrechenbar. [Der Standard, 15./16.02.2014]

K-SVF: Zuschuss-Rückforderungen
Wegen Unterschreitung der erforderlichen Mindestgrenze ist vom K-SVF dann auf Rückforderung zu verzichten, wenn zumindest mit den künstlerischen Einnahmen (vor Abzug der Betriebsausgaben) der Betrag der Untergrenze ereicht worden ist. Ein solcher Verzicht kann fünf Mal erfolgen.

Keine Förderungen für Gratis-Konzerte

Als Förderfonds für Komponistinnen und Komponisten müssen und wollen die SKE auf Wertschöpfungskreisläufe für Musik achten und auf die Honorierung der UrheberInnen und MusikerInnen / Acts auch durch das Publikum bestehen. Der Beirat der SKE hat daher beschlossen, ab 2011 den Gratis-Konsum von Musik nicht weiter zu unterstützen. Die SKE unterscheiden somit zwischen konzentriertem Konzertbetrieb und Barbetrieb mit Musik.

Woher stammt das Geld der SKE?
Die Mittel der SKE stammen ausschließlich aus der Urheberrechtsabgabe (URA) für privates Kopieren, 1981 als 'Leerkassettenvergütung' in Österreich eingeführt. Damit hat der Gesetzgeber das private Kopieren legalisiert.

Alle physisch transportablen Medien unterliegen dieser Vergütung (Kassetten, CDs, DVDs, USB-Sticks, ...), zunehmend und von der Rechtsprechung logisch mit einbezogen auch eingebaute Speichermedien ('DVD'-Recorder, externe Multimedia-Festplatten, ...) sowie seit 1. Oktober 2010 PCs und Notebooks.
Die austro mechana ist beauftragt, diese Abgabe auf unbespielte Speichermedien einzuheben und weiter zu verteilen. Die Einnahmen gehen an alle UrheberInnen, also an KomponistInnen, InterpretInnen und MusikproduzentInnen ebenso wie an LiteratInnen, bildende KünstlerInnen, Film- & VideokünstlerInnen. 50% werden direkt an alle diese UrheberInnen verteilt, 50% gehen an die jeweiligen SKE für Förderungen und Zuschüsse.


SKE Soziale & Kulturelle Einrichtungen
Ungargasse 11/9 | 1030 Wien
T (01) 71 36 936 | F (01) 717 87-659
markus.lidauer@aume.at | silke.michel@aume.at